previous arrow
next arrow
Slider

Sundern

Gemeinde: Stemwede
Einwohnerzahl: 268 (31.12.2020)

Ortsheimatpflegerin
Gertrud Premke
Am Spielplatz 11
49152 Bad Essen – Heithöfen
Tel.-Nr.: 05745 478 
E-Mail:
gpremke@aol.com

Das Dorf:

Als hügliger, waldreicher Ort an der Grenze zu Niedersachsen präsentiert sich Sundern dem Besucher.
Die Herkunft des Namens „Sundern“ liegt zwar im Dunklen, doch man vermutet, das „Sundern“ die Bezeichnung für ein Stück Land von der Größe eines Dorfes ist, das von der allgemeinen Mark (Levern) ausgesondert und in privaten Besitz genommen wurde.
Ein geschlossener Ortskern hat sich in Sundern nie entwickelt.
Seit Jahrhunderten lebten die Sunderner an der Grenze, die früher die Bistümer Osnabrück und Minden, später die Königreiche Hannover und Preußen trennte. Heute trennt diese Grenze Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.
Bis zur kommunalen Gebietsreform 1972, war Sundern eine selbständige Gemeinde und gehörte dem Amt Levern an.
Im südlichen Teil von Stemwede ist Sundern in seiner rein auf Landwirtschaft ausgerichteten Struktur bis heute in seiner Streulage erhalten geblieben. Landschaftlich besonders reizvolle Abschnitte, schöne landwirtschaftliche Hofstätten, sehenswerte alte Fachwerkgiebel und der historische Glockenturm auf den Hügel kennzeichnen den Ort, dessen Fläche zu rund einem Sechstel aus Wald besteht.
Das Anlegen von Kleinbiotopen verschiedener Art und das Anpflanzen von ortstypischen Bäumen und Sträuchern fördert den Erhalt typischer Tiere und Pflanzen im Dorf. Feuchte Wiesen und Biotope zeigen einen hohen Anteil an krautigen Pflanzen, die in unsere Landschaft selten geworden sind. Unbefestigte Wege, deren blütenreiche Bankette sich durch seine floristische Vielfältigkeit auszeichnet, bleiben in Sundern erhalten und machen in seiner Vielfalt noch naturbelassener Landschaft auf seine Besucher einen reizvollen Eindruck. So lassen sich in Sundern nicht nur Strukturreichtum, sondern auch artenreiche Lebensräume finden.
Einheimische bezeichnen Sundern nicht umsonst als Naturdorf. Ausdrücke wie „in Sundern ist die Welt noch in Ordnung“ oder einfach „Natur pur“ kommen den Bewohnern oft über die Lippen und bestätigen den Gesamteindruck des Landschaftsbildes.

Infrastruktur:

In Sundern befindet sich weder eine Schule noch ein Kindergarten.
Die Schüler werden mit Schul- oder Linienbusse zu den Schulorten Levern, Wehdem, Espelkamp oder Rahden gefahren.

Vereine bzw. Gruppierungen (und die jeweiligen Ansprechpartner) im Ort:Vereine:
Frauenhilfe, SoVD (Reichsbund), Löschgruppe Feuerwehr, landwirtschaftlicher Ortsverein.
Jagdgenossenschaft, Nachbarschaften
Als Vereine in Sundern tätig sind:
– Die Frauenhilfe der ev. Kirche gegründet 1910.
Ansprechpartner: Helga Hegerfeld, Gut-Steinbrink-Str. 1 32351 Stemwede Tel.: 05745/668
– Der Ortsverband des Sozialverband Deutschland gegründet 1949 als Reichsbundes.
Ansprechpartner: Günter Ahlers, Alter Postweg 4 32351 Stemwede Tel.: 05745/2191
– Der Landwirtschaftliche Ortsverein gegründet 1952. Organisation im Bauernverband
Ansprechpartner: Achim Mark, Teichweg 5a 32351 Stemwede Tel.: 05745/300042
Die Landfrauen als eigenständige Organisation im Bauernverband
Ansprechpartner: Waltraut Gieske Knüve 9, 32351 Stemwede Tel.: 05745/2655
Die Freiwillige Feuerwehr Sundern wurde am 10. Juni 1933 gegründet. Als Löschgruppe ist sie im 2. Zug der Freiwilligen Feuerwehr Stemwede intrigiert.
Ansprechpartner: Uwe Oberläder, Tel.: 05745/637

Dorfleitbild / Zukunftskonzept:

Die Verantwortlichkeit von Bewohnerinnen und Bewohner für die dörfliche Entwicklung stärken.
Eigenständige Entwicklung von Konzepten und Umsetzung von konkreten Maßnahmen und Projekten durch die Bevölkerung.
Erhalten bzw. Verbessern der Attraktivität des Wohn-und Lebensumfeldes unter dem Leitmotto „Leben – wohnen – arbeiten im Dorf“
Dorfwerkstatt 2004

Straßennamen:
Neue Straßennamen wurden 1993 in Stemwede eingeführt,
bis dahin galten die Alten Hausnummern.
Zur Übersicht:
Sundern_Alte Hausnummern_Neue Straßen

​Bildergalerie