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Stemwede

Allgemeine Daten zur Gemeinde Stemwede: (Stand: 31.12.2020)
Einwohner:
13.691
Fläche:
166,13 qkm
=
82 Einwohner je qkm
Höhe:
42 m ü. N.N.
Postleitzahl:
32351
Städtepartnerschaft:
mit Lardy (Frankreich) seit 2018

Im äußersten Norden Nordrhein-Westfalens, im Nordwesten des Kreises Minden-Lübbecke zwischen dem Mittellandkanal im Süden und den Stemweder Bergen im Norden befindet sich eine weiträumige, parkähnliche Landschaft, die den Gemeindenamen Stemwede trägt.
Entstanden ist die Gemeinde Stemwede mit ihren 13 Dörfern 1973 im Zuge der kommunalen Gebietsreform in NRW aus den beiden ursprünglichen Ämtern:
Amt Dielingen- Wehdem mit den Orten: Dielingen, Drohne, Haldem, Arrenkamp, Westrup, Wehdem, Oppendorf und Oppenwehe
und dem Amt Levern mit den Orten: Sundern, Levern, Niedermehnen, Twiehausen und Destel.
Der heutige Amtssitz befindet sich in Levern.

Historisch betrachtet blicken einige Orte auf eine dokumentierte über 1050-jährige Vergangenheit zurück.
Urkundlich erwähnt werden die Ortsteile Levern, Destel und Wehdem erstmals bereits im Jahre 969.
Über Jahrhunderte hinweg wurde in der „Grafschaft der Freien von Stemwede“ in Wehdem auf dem heutigen Kirchplatz vor den Go-Gericht Recht gesprochen.

Das im Jahr 1227 gegründete Zisterzienser-Kloster in Levern hatte, gestützt auf einen ständig wachsenden Grundbesitz u.a. in Dielingen, Haldem, Wehdem u. Oppenwehe eine beherrschende Stellung in weiten Teilen der jetzigen Gemeinde und übte später die niedere und hohe Gerichtsbarkeit aus.

Andere Teile der Gemeinde, so auch Güter in Haldem, standen unter dem Einfluss des Hauses Lüneburg bzw. der Grafen von Diepholz. Sich hieraus ergebende Grenzstreitigkeiten wurden zur Zeit des 30jährigen Krieges im Nienburger Vertrag (1629) zwischen Minden und Diepholz endgültig beigelegt. Die damals vereinbarte Grenzziehung zwischen Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen gilt heute noch.

Im Nordwesten der Gemeinde hatte das Adelsgeschlecht „von der Horst“ von dem Rittergut Haldem aus über 500 Jahre lang maßgeblichen Einfluss auf die Umgebung. (von 1400 – 1927)
Im Zuge des Westfälischen Friedens fiel 1648 das Bistum Minden und damit auch die „Vogtei Stemweder Berg“ an das Kurfürstentum Brandenburg, dem späteren Königreich Preußen.

Weitere historische Informationen sind in Bearbeitung.

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