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Nachbau der Alten Klus

Dieses Gebäude, das sich auf dem alten Friedhof befindet,  ist eine Nachbildung der Alten Oppenweher Klus, die sich auf diesem Gelände bis Anfang der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts befand. Dieser Nachbau wurde im Rahmen der 775-Jahre-Oppenwehe-Feierlichkeiten im Maßstab ca. 1:2 errichtet und am Originalstandort aufgestellt.

„1227 erwähnt eine Urkunde zum ersten Mal den Ortsnamen Oppenwehe, als der Ritter Helimbertus von Manen (Mehnen) vier Höfe in Oppenwehe an das neugegründete Kloster Levern verkaufte. In der Folgezeit war fast ganz Oppenwehe dem Kloster Levern eigen. So ist anzunehmen, dass die erste Kapelle oder Klus von der Propstei in Levern errichtet worden ist. Die Klus stand im Garten des Kolons Rohlfing Nr. 2. Noch heute bezeichnet man diese Stelle als Klusgarten. Die Kapelle stand an geweihter Stätte. Darauf soll die Ortsbenennung Oppenwehe zurückzuführen sein: Op den Weihden = auf dem geweihten Orte“.
(Quelle: Oppenwehe - Festschrift zur 775-Jahrfeier 1227 – 2002)

Mindestens 250 Jahre ist er nun alt, unser Bünselmarkt. Denn bereits im Jahre 1951 feierte man das 200-jährige Bestehen.
Seinerzeit berichtete die Lübbecker Kreiszeitung in ihrer Ausgabe Nr. 211 vom 10.09.1951 ausführlich über einen der bekanntesten Märkte in unserer Region:

 

„Schullocale“ und ihre Lehrer

Die umfangreichsten Aufzeichnungen finden sich in den Chroniken des 19. Jahrhunderts. Die Errichtung des unten ersichtlichen Gebäudes wird in dem Protokollbuch der Schule I erwähnt:

 

„Für das alte Schulgebäude wurde 1809 das gegenwärtige Schulhaus neu von der Bauernschaft erbauet. Es ist jedoch alter ..(nicht lesbar)und ist Schule und Wohnung desLehrers zusammen vereinigt.“11)

Im Gemeindearchiv Levern befinden sich Unterlagen  - nicht ganz vollständig - , die Zustand und Ausbau/Neubau der „Schullocale“ erörtern. Ich gebe diese Schreiben größtenteils in Vollständigkeit wieder, da sie einen unterhaltsamen Einblick in die beschrieben Zeitläufe ermöglichen.

 

 

Quelle: 775 Jahre Oppenwehe, Ansgar Matern

1227

  • Oppenwehe wird erstmals urkundlich erwähnt. Alle Flächen der Oppenweher Gegend unter der Höhenlinie von 40 m waren in früheren Zeiten Bruchgebiete.
  • Der Kern des Dorfes aber liegt auf einer Höheninsel, die bis zu einer Höhenlinie von 43 m ansteigt. Der Ort war also schon für eine Siedlung in vorgeschichtlicher Zeit geeignet.
  • Helimbertus v. Manen übergibt 4 Häuser in Oppenwehe ( Meyer 1, Rohlfing 2, Engelbrecht 3 genannt Priesmeier, Heselmeier 4) an das neugegründete Kloster Levern.

Linde auf dem Alten Friedhof ist 361 Jahre alt

"Wie alt mag unsere Linde wohl sein?" - Seit vielen Generationen bewegte dieses Rätsel die Gemüter der Oppenweher. Von zweihundert bis zu tausend Jahren reichten die Vermutungen. "Sie dürfte ja schon in Saft und Kraft gestanden haben, als die Vorfahren der alten Oppenweher Geschlechter noch freie Bauern waren auf freiem Grund und Boden", heißt es gar in einem alten Aufsatz über Oppenwehes Geschichte. Nun endlich kann diese Frage beantwortet werden: Mitte des siebzehnten Jahrhunderts, kurz nach dem Deißigjährigen Krieg, ist das heutige Prachtstück gepflanzt worden. Der Verein "Oppenweher Klus" hat das Alter ermittelt und daher nun auch eine Gedenktafel aufgestellt.

 

Willy Markus
An geweihter Stätte – Kirchengemeinde Oppenwehe


Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Oppenwehe gehört zur Kommunalgemeinde Stemwede und wird begrenzt von den Kirchengemeinden Preußisch-Ströhen, Rahden, Wehdem, Brockum und Wagenfeld. Nach Preußisch-Ströhen ist sie die am weitesten im Norden gelegene Gemeinde des Kirchenkreises Lübbecke und eine der nördlichsten Gemeinden der Evangelischen Kirche von Westfalen.

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